Fotoneu2_edited.png

Psychische Erkrankungen sind immer eine immense Herausforderung, für Betroffene und Angehörige. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Ich komme aus einer Familie, in der solche Erkrankungen irgendwie immer da waren. Seit vielen Jahren beschäftige ich mich quasi privat und beruflich damit und kann daher das Ganze aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten. Neben dem fachlichen Hintergrund weiß ich somit vor allem auch, wie es ist, Angehörige und Betroffene zu sein. Ein Burnout vor zwei Jahren zwang mich dazu, besser gesagt half mir dabei, zu verstehen, wie sehr sich psychische Erkrankungen nicht nur auf Betroffene, sondern auch auf alle Menschen um sie herum auswirken.

 

Es gibt so viele Möglichkeiten, diese Erkrankungen effektiv zu behandeln und zu therapieren, aber viele Menschen schaffen genau diesen Schritt in Richtung Genesung erst sehr spät oder gar nicht. Angehörige werden leider immer noch oft außen vor gelassen in diesem Prozess, obwohl sie oft bereits entweder selbst zu Experten oder Betroffenen geworden sind. Es kann extrem belastend sein, wenn man als Angehörige*r nicht so helfen kann, wie man gerne möchte, und diese Erkrankungen immer noch so missverstanden und stigmatisiert werden.

Psychische Erkrankungen muss man akzeptieren lernen, weil das bei Krankheiten nun mal so ist. Es kann jeden treffen! Im besten Fall kann man etwas Gutes daraus machen – nämlich Erfahrungen und Wissen teilen, um damit anderen zu helfen. Betroffene Menschen lernen durch psychische Erkrankungen und Probleme unglaublich viel, weil sie extrem viel forschen und experimentieren. Man muss sich einfach viel mit sich selber auseinander setzen, um den richtigen Weg zu finden. Viele wachsen daran, weil sie viele Krisen überstehen und daraus lernen.

Mit Seelenlabor möchte ich einen kleinen Beitrag dazu leisten, Tabuisierung und Stigmatisierung abzubauen und Menschen ermutigen, über psychische Probleme zu sprechen und sich Hilfe zu holen.

Bloggerin auf seelenlabor.de
 

Gesundheits-/Präventionsmanagerin
 

Instruktorin MHFA-Ersthelfer-Kurse für psychische Gesundheit

Lena Klewer

 

Mein Hintergrund

Eigentlich...

Diplom-Übersetzerin für Chinesisch und Englisch Fachrichtung Wirtschaft mit Stationen in Bonn, Hangzhou/China und am FASK Germersheim

Dann über zehn Jahre ...

Freiberufliche Dozentin für Sprachkurse, Interkulturelle Kommunikation und Berufsorientierung für unterschiedliche Unternehmen

Immer noch...

Berufsorientierung und Jobcoaching u.a. in der Arbeit mit Migranten und Flüchtlingen, jungen Erwachsenen oder Schülern aller Schulformen

Neben meiner familiären Erfahrung habe ich beruflich immer mehr mit Menschen gearbeitet, die mit psychischen Problemen oder Erkrankungen zu kämpfen hatten und habe mich zu dem Thema weitergebildet ...

  • Gesundheits- und Präventionsmanagerin, Apollon Hochschule der Gesundheitswirtschaft

  • Instruktorin für MHFA-Ersthelferkurse für psychische Gesundheit, ZI Mannheim

  • MHFA-Ersthelferin für psychische Gesundheit, ZI Mannheim

  • Schizophrenia and its Treatment, Wesleyan University

  • Psychologische Grundlagen in der sozialen Arbeit, Apollon Hochschule der Gesundheitswirtschaft

Zurzeit arbeite ich an einigen Projekten rund um Seelenlabor. Auch wenn es so scheint, als hätten meine beruflichen Wege nicht viel miteinander zu tun, ist es tatsächlich so, dass viele Erfahrungen in diese Seite und meine jetzigen Projekte einfließen. Ich liebe es zu unterrichten und Menschen etwas Neues und Sinnvolles zu vermitteln. Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit Psychologie und psychischen Erkrankungen und bilde mich auf diesem Gebiet weiter. Auf dieser Seite habe ich nun endlich die Möglichkeit, mein Wissen und meine Erfahrungen mit anderen zu teilen und wieder ausführlich zu schreiben.

Schreibt mir gerne, wenn ihr Ideen oder Blogbeiträge teilen wollt oder euch über das Thema psychische Erkrankungen austauschen möchtet!

Lena 

Schreiben am Wasser

KONTAKT

  • LinkedIn